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title: "OlympusDAO wickelt OHM-Transfers künftig über Chainlink CCIP ab"
description: "OlympusDAO hat kettenübergreifende OHM-Transfers nach einem On-Chain-Governance-Votum von LayerZero auf Chainlink CCIP umgestellt. Die neue Brückenroute verbindet sieben Netzwerke, ohne dass Token-Inhaber aktiv werden müssen."
author: "Blockblatt Redaktion"
published: "2026-11-05T16:41:32.381Z"
updated: "2026-11-05T16:41:32.382Z"
category: "Altcoins"
language: "de"
content_type: "editorial"
canonical: "https://blockblatt.com/artikel/olympusdao-wickelt-ohm-transfers-ku-nftig-u-ber-chainlink-ccip-ab"
tags: ["OlympusDAO", "Chainlink", "LayerZero", "DeFi", "Kryptowährungen", "Blockchain"]
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# OlympusDAO wickelt OHM-Transfers künftig über Chainlink CCIP ab

> Redaktioneller Inhalt von Blockblatt.

OlympusDAO hat kettenübergreifende OHM-Transfers nach einem On-Chain-Governance-Votum von LayerZero auf Chainlink CCIP umgestellt. Die neue Brückenroute verbindet sieben Netzwerke, ohne dass Token-Inhaber aktiv werden müssen.

OlympusDAO wickelt kettenübergreifende Transfers seines Tokens OHM ab sofort über das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlink ab. Das Protokoll löst LayerZero auf sieben Netzwerken ab: Ethereum, Arbitrum, Base, Berachain, Optimism, Solana und Robinhood Chain. Wie die dezentrale Organisation am 5. November 2026 bekannt gab, fungiert CCIP künftig als einzige offizielle Brücke für OHM.

Der Schritt geht auf den Governance-Vorschlag OIP-198 zurück, den die Community um den 2. November 2026 in einem On-Chain-Votum annahm.

\## Ausfall von LayerZero V1 erzwang Umstieg

Die Neuausrichtung wurde notwendig, nachdem der Betrieb von LayerZero V1 auf mehreren Netzwerken eingestellt worden war. Dadurch fielen Brückentransfers auf Layer-2-Ebene aus und OHM-Bestände saßen auf den betroffenen Blockchains fest. Die DAO prüfte zwar einen Wechsel zu LayerZero V2, entschied sich letztlich jedoch für CCIP. Den Ausschlag gab auch die bestehende Verbindung zu Chainlink, das Olympus bereits mit Oracle-Kursdaten versorgt.

\## Lock-and-Release trifft auf Transferlimits

Architektonisch setzt das neue System auf Ethereum auf einen Lock-and-Release-Tresor für kanonische OHM. Ausgehende Token werden im Pool gesperrt, zurückkehrende wieder freigegeben. Auf den EVM-Zielnetzwerken verwaltet Olympus Burn-and-Mint-Pools: Eintreffende Token werden neu geschöpft, abfließende vernichtet. So bleibt das zirkulierende Angebot über alle Netzwerke hinweg an den Tresor auf Ethereum gekoppelt.

Zusätzlich erzwingt das System richtungsabhängige Obergrenzen für die einzelnen Routen. Auf mehreren EVM-Strecken gilt ein aktives Limit von 100.000 OHM. Da die Beschränkungen je Richtung greifen, laufen Übertragungen von Ethereum nach Base und Rücktransfers von Base nach Ethereum über getrennte Korridore mit jeweils eigenem Limit.

\## Keine Anpassungen für Nutzer nötig

Für Inhaber verläuft die Umstellung nahtlos. Die Kontraktadressen von OHM bleiben auf allen unterstützten Netzwerken identisch; Token-Claims, manuelle Swaps oder Bilanzüberträge sind nicht erforderlich. Nutzer können Transfers weiterhin über die reguläre Olympus-Webanwendung durchführen. Auch externe Kreditplattformen, Börsen und Wallets behalten ihre bestehenden Vertragskonfigurationen bei.

Während die Umstellung den Brückenbetrieb für Layer-2-Nutzer verlässlich wiederherstellt, verlangt das Limit von 100.000 OHM Aufmerksamkeit von Großanlegern und Treasury-Verwaltern: Sie müssen große Summen womöglich aufteilen oder warten, bis sich das Kontingent der Route wieder auffüllt. Zudem verstärkt der Schritt die strukturelle Abhängigkeit von Chainlink, das nun sowohl die Oracle-Daten als auch den kettenübergreifenden Nachrichtenverkehr für OHM abwickelt.

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Keine Anlageberatung. Kryptowerte sind hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich.

Veröffentlicht von Blockblatt. Originalfassung: https://blockblatt.com/artikel/olympusdao-wickelt-ohm-transfers-ku-nftig-u-ber-chainlink-ccip-ab
