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title: "Revolut Krypto-Gebühren 2026: 1,49 %, Spread im Kurs und was Premium, Metal und Ultra wirklich sparen"
description: "Revolut berechnet für Krypto-Käufe in der App eine prozentuale Gebühr, die nach Tarif und Monatsvolumen sinkt, dazu kann ein Spread im Kurs kommen. Wir rechnen die Gebühren je Tarif nach, zeigen, ab welchem Handelsvolumen sich Premium, Metal oder Ultra lohnen und warum Revolut X fast immer günstiger ist."
author: "Blockblatt Redaktion"
published: "2026-11-05T18:38:29.876Z"
updated: "2026-11-05T18:38:29.916Z"
category: "Ratgeber"
language: "de"
content_type: "editorial"
canonical: "https://blockblatt.com/ratgeber/revolut-krypto-gebuehren"
tags: ["Revolut", "Krypto-Gebühren", "Revolut X", "Spread", "Bitcoin kaufen", "Neobank"]
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# Revolut Krypto-Gebühren 2026: 1,49 %, Spread im Kurs und was Premium, Metal und Ultra wirklich sparen

> Redaktioneller Inhalt von Blockblatt.

Revolut berechnet für Krypto-Käufe in der App eine prozentuale Gebühr, die nach Tarif und Monatsvolumen sinkt, dazu kann ein Spread im Kurs kommen. Wir rechnen die Gebühren je Tarif nach, zeigen, ab welchem Handelsvolumen sich Premium, Metal oder Ultra lohnen und warum Revolut X fast immer günstiger ist.

Die Revolut Krypto-Gebühren hängen vor allem von deinem Tarif ab. In der Revolut-App zahlst du im Standard- und im Plus-Tarif nach veröffentlichten Gebührenstufen 1,49 Prozent pro Kauf oder Verkauf, in Premium und Metal 0,99 Prozent und in Ultra 0,49 Prozent, jeweils für die ersten Handelsvolumen eines Monats; bei höherem Monatsvolumen sinken die Sätze. Dazu kommt, dass der angezeigte Kurs einen Spread enthalten kann, also einen Abstand zum Marktpreis, den Revolut nicht gesondert ausweist. Deutlich günstiger ist die separate Börse Revolut X: Dort gelten 0 Prozent für Maker und 0,09 Prozent für Taker, unabhängig vom Tarif. Wer nur wegen der Krypto-Gebühren einen teureren Tarif bucht, muss viel handeln, damit sich das rechnet: Premium mit 8,99 Euro im Monat lohnt sich erst ab rund 21.600 Euro Krypto-Umsatz im Jahr. Hier stehen alle Gebühren, Rechenbeispiele je Tarif, wie du den Spread selbst misst und was Auszahlung und Staking kosten.

**Revolut Krypto-Gebühren auf einen Blick (Stand: Herbst 2026)**

- **Standard und Plus:** 1,49 Prozent je Kauf oder Verkauf in der ersten Volumenstufe
- **Premium und Metal:** 0,99 Prozent in der ersten Volumenstufe
- **Ultra:** 0,49 Prozent in der ersten Volumenstufe
- **Volumenrabatt:** Sätze sinken mit dem Handelsvolumen der letzten 30 Tage, in Ultra bis auf 0 Prozent
- **Mindestgebühr:** Revolut berechnet den höheren Wert aus Prozentgebühr und Mindestgebühr
- **Spread:** Kann im angezeigten Kurs enthalten sein, nicht gesondert ausgewiesen
- **Revolut X:** 0 Prozent Maker, 0,09 Prozent Taker, unabhängig vom Tarif
- **Tarifpreise in Deutschland:** Standard 0 Euro, Plus 2,99 Euro, Premium 8,99 Euro, Metal 15,99 Euro, Ultra 65 Euro pro Monat
- **Krypto-Auszahlung:** Pauschale je Coin plus Netzwerkgebühr

## So setzen sich die Revolut Krypto-Gebühren zusammen

In der Revolut-App kaufst du Kryptowerte nicht über ein offenes Orderbuch, sondern zu einem Kurs, den Revolut dir anbietet. Die Kosten bestehen aus zwei Teilen. Der sichtbare Teil ist die Handelsgebühr, ein Prozentsatz vom Ordervolumen, der in der Bestellübersicht angezeigt wird. Ihre Höhe hängt vom Tarif und vom Handelsvolumen der letzten 30 Tage ab. Revolut berechnet außerdem den höheren Wert aus prozentualer Gebühr und einer Mindestgebühr, was bei sehr kleinen Orders ins Gewicht fallen kann. Der weniger sichtbare Teil ist der Spread: Der Kurs, zu dem du kaufst, kann über dem Marktpreis liegen, der Kurs, zu dem du verkaufst, darunter.

Ein Vergleichsportal, das die Revolut-Gebühren im Juni 2026 aufgeschlüsselt hat, hält fest, dass der angezeigte Kurs einen Spread enthalten kann, ohne ihn zu beziffern, und empfiehlt, den finalen Angebotspreis mit dem Markt zu vergleichen. Das ist genau der Punkt, an dem viele Gebührenvergleiche zu kurz greifen. Eine Gebühr von 1,49 Prozent ist schon hoch; liegt der Kurs zusätzlich über dem Markt, zahlst du mehr. Weiter unten zeigen wir, wie du den Gesamtaufschlag bei deinem eigenen Kauf in zwei Minuten nachmisst.

Für die Rechnung ist außerdem wichtig, dass Revolut Krypto-Käufe und -Verkäufe gleich behandelt: Die Gebühr fällt in beide Richtungen an. Wer einen Coin kauft und ihn später wieder verkauft, zahlt die Gebühr also zweimal, einmal auf den Kaufbetrag und einmal auf den Verkaufserlös. Tauschgeschäfte zwischen zwei Coins in der App bestehen aus einem Verkauf und einem Kauf und kosten entsprechend die doppelte Gebühr. Diese Logik steckt in allen Rechenbeispielen dieses Ratgebers.

## Die Gebühren je Tarif und Volumen

Revolut staffelt die Krypto-Gebühren nach Tarif und nach dem Handelsvolumen der letzten 30 Tage. Die folgende Tabelle zeigt die Stufen, wie sie das Portal Datawallet im Juni 2026 für Revolut veröffentlicht hat. Die Volumengrenzen sind dort in britischen Pfund angegeben, weil die Seite sich auf britische Nutzer bezieht. Für Kunden in der EU gelten nach unserem Kenntnisstand vergleichbare Prozentstufen mit Grenzen in Euro; die verbindlichen Werte stehen im Gebührendokument für Kryptowerte in deiner App unter den rechtlichen Dokumenten. Prüfe dort vor dem Kauf, was für dich gilt.

**Revolut Krypto-Handelsgebühr nach Tarif und 30-Tage-Volumen (laut Datawallet, Juni 2026, Stufen in Pfund)**

|  | bis 10.000 | 10.000 bis 50.000 | 50.000 bis 100.000 | 100.000 bis 250.000 | über 250.000 |
|---|---|---|---|---|---|
| Standard und Plus | 1,49 Prozent | 1,29 Prozent | 1,09 Prozent | 0,89 Prozent | 0,49 Prozent |
| Premium und Metal | 0,99 Prozent | 0,79 Prozent | 0,69 Prozent | 0,49 Prozent | 0,29 Prozent |
| Ultra | 0,49 Prozent | 0,39 Prozent | 0,29 Prozent | 0,19 Prozent | 0 Prozent |

Für die meisten Privatanleger ist nur die erste Spalte relevant, denn wer weniger als 10.000 Euro im Monat in Krypto umsetzt, zahlt den Satz der ersten Stufe. Das bedeutet: 1,49 Prozent im Standard-Tarif, 0,99 Prozent in Premium und Metal, 0,49 Prozent in Ultra. Bei einem Kauf über 500 Euro sind das 7,45 Euro, 4,95 Euro oder 2,45 Euro. Beim Verkauf fällt die Gebühr erneut an. Ein Kauf und späterer Verkauf von 500 Euro Bitcoin kostet im Standard-Tarif also mindestens rund 15 Euro, ohne Spread. Zum Vergleich: An einer Börse mit Orderbuch und 0,1 bis 0,25 Prozent Gebühr sind es 1 bis 2,50 Euro.

## Rechenbeispiele: Was 1.000 Euro bei Revolut kosten

**1.000 Euro Bitcoin kaufen und später verkaufen (erste Volumenstufe, ohne Spread)**

|  | Gebühr Kauf | Gebühr Verkauf | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Standard oder Plus (1,49 Prozent) | 14,90 Euro | 14,90 Euro | 29,80 Euro |
| Premium oder Metal (0,99 Prozent) | 9,90 Euro | 9,90 Euro | 19,80 Euro |
| Ultra (0,49 Prozent) | 4,90 Euro | 4,90 Euro | 9,80 Euro |
| Revolut X, Limit-Order als Maker (0 Prozent) | 0 Euro | 0 Euro | 0 Euro plus Spread im Orderbuch |
| Revolut X, Market-Order als Taker (0,09 Prozent) | 0,90 Euro | 0,90 Euro | 1,80 Euro |

Die Rechnung nimmt an, dass der Verkaufswert ebenfalls 1.000 Euro beträgt. Steigt der Kurs, wird die Verkaufsgebühr entsprechend höher, fällt er, niedriger. Dazu kommt in der App ein möglicher Spread. Selbst wenn er nur einige Zehntelprozent beträgt, erhöht er die Kosten im Standard-Tarif auf über 30 Euro für einen vollständigen Kauf und Verkauf. Auf Revolut X zahlst du dagegen den Spread des Orderbuchs, der bei Bitcoin gegen Euro in der Regel klein ist. Der Unterschied zwischen dem Kauf in der App im Standard-Tarif und einem Kauf auf Revolut X liegt bei 1.000 Euro also bei rund 28 Euro, bei 10.000 Euro bei rund 280 Euro.

## Was Premium, Metal und Ultra wirklich sparen

Ob sich ein teurerer Tarif für Krypto lohnt, ist eine einfache Rechnung: Die jährlichen Tarifkosten müssen kleiner sein als die eingesparten Gebühren. Premium kostet in Deutschland laut einem Vergleichsportal 8,99 Euro im Monat, also 107,88 Euro im Jahr, und spart gegenüber Standard 0,5 Prozentpunkte. Das rechnet sich ab einem jährlichen Krypto-Umsatz von rund 21.600 Euro, gezählt als Summe aller Käufe und Verkäufe. Metal kostet 15,99 Euro im Monat, 191,88 Euro im Jahr, und hat in der ersten Stufe denselben Satz wie Premium; nur für Krypto ist Metal deshalb nie günstiger als Premium. Ultra kostet 65 Euro im Monat, 780 Euro im Jahr, und spart 1 Prozentpunkt gegenüber Standard. Das rechnet sich ab rund 78.000 Euro Umsatz im Jahr.

**Ab welchem jährlichen Krypto-Umsatz sich ein Tarif nur wegen der Gebühren lohnt (erste Volumenstufe)**

|  | Tarifkosten pro Jahr | Ersparnis gegenüber Standard | Break-even-Umsatz pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Plus (2,99 Euro im Monat) | 35,88 Euro | Keine bei Krypto | Lohnt sich für Krypto nicht |
| Premium (8,99 Euro im Monat) | 107,88 Euro | 0,5 Prozentpunkte | rund 21.600 Euro |
| Metal (15,99 Euro im Monat) | 191,88 Euro | 0,5 Prozentpunkte | rund 38.400 Euro |
| Ultra (65 Euro im Monat) | 780 Euro | 1,0 Prozentpunkte | rund 78.000 Euro |
| Revolut X statt App | 0 Euro | 1,4 bis 1,49 Prozentpunkte | Ab dem ersten Euro |

Die Tabelle zeigt das eigentliche Ergebnis: Wer wegen der Krypto-Gebühren über einen Tarifwechsel nachdenkt, sollte zuerst Revolut X ausprobieren. Dort zahlst du in jedem Tarif höchstens 0,09 Prozent, also weniger als ein Zehntel der Gebühr in Ultra. Ein teurer Tarif lohnt sich nur, wenn du ihn ohnehin wegen anderer Leistungen nutzt, etwa Versicherungen, Bargeldabhebungen, Lounge-Zugang oder bessere Konditionen bei Wertpapieren. Dann ist die niedrigere Krypto-Gebühr ein netter Nebeneffekt, aber kein Grund für den Tarif.

## Revolut X: die günstige Alternative

Revolut X ist die eigenständige Kryptobörse von Revolut mit einem Orderbuch, auf dem Käufer und Verkäufer ihre Aufträge einstellen. Du nutzt dasselbe Revolut-Konto und dasselbe Guthaben, handelst aber über eine eigene Oberfläche im Browser oder in einer separaten App. Nach den veröffentlichten Bedingungen gelten 0 Prozent für Maker, also für Limit-Orders, die im Orderbuch liegen bleiben, bis jemand darauf eingeht, und 0,09 Prozent für Taker, also für Orders, die sofort gegen ein bestehendes Angebot ausgeführt werden. Das gilt unabhängig vom Tarif und vom Volumen.

**Krypto günstig über Revolut X kaufen**

1. Öffne Revolut X über die Revolut-App oder im Browser und melde dich mit deinem Revolut-Konto an. Übertrage Euro aus deinem Revolut-Konto in den Revolut-X-Bereich, falls das nicht automatisch geschieht.
2. Wähle das Handelspaar, zum Beispiel BTC gegen EUR, und sieh dir das Orderbuch an: das beste Kaufangebot, das beste Verkaufsangebot und den Abstand dazwischen.
3. Für 0 Prozent Gebühr setzt du eine Limit-Order knapp unter dem besten Verkaufsangebot, also auf der Kaufseite. Sie wird ausgeführt, wenn ein Verkäufer auf deinen Preis eingeht.
4. Willst du sofort kaufen, nutzt du eine Market-Order oder ein Limit über dem besten Angebot und zahlst 0,09 Prozent Taker-Gebühr.
5. Prüfe nach der Ausführung die Abrechnung und notiere Datum, Menge, Preis und Gebühr für die Steuer.

Revolut X bietet weniger Coins als die normale App, und die Oberfläche erfordert etwas mehr Verständnis für Orderarten. Für Sparpläne und automatische Käufe ist die App bequemer. Wer regelmäßig kleine Beträge investiert, zahlt in der App also für die Bequemlichkeit, wer größere Einmalkäufe macht, spart auf Revolut X viel Geld. Was Krypto-Sparpläne bei anderen Anbietern kosten, zeigt unser Vergleich der Bitcoin-Sparplan-Gebühren; wie hoch der Aufschlag bei einem anderen großen Broker ausfällt, erklärt unser Ratgeber zu den Bitpanda-Gebühren.

## Den Spread in der Revolut-App selbst messen

Weil Revolut den Spread nicht gesondert ausweist, lohnt es sich, ihn einmal selbst zu prüfen. Du brauchst dafür kein Geld zu investieren; die Bestellübersicht zeigt den Kurs vor der Bestätigung, und du kannst danach abbrechen. Als Referenz dient der Kurs desselben Coins auf Revolut X oder an einer großen Börse mit Orderbuch in Euro, im selben Moment abgelesen.

**Gesamtaufschlag in vier Schritten messen**

1. Öffne in der Revolut-App den Coin, gib einen Betrag ein, etwa 100 Euro, und geh bis zur Bestellübersicht. Notiere den Kurs pro Coin und die ausgewiesene Gebühr.
2. Lies im selben Moment den Kurs auf Revolut X oder einer großen Börse ab, am besten den Mittelwert aus bestem Kauf- und Verkaufsangebot.
3. Berechne den Abstand: Kurs in der App geteilt durch Referenzkurs minus 1, in Prozent. Das ist der Spread-Anteil. Addiere die ausgewiesene Gebühr, dann hast du den Gesamtaufschlag beim Kauf.
4. Wiederhole das beim Verkauf und zu verschiedenen Zeiten, etwa an einem ruhigen Vormittag und an einem hektischen Abend, und bei verschiedenen Coins.

Ein Beispiel mit runden Zahlen: Die App zeigt für Bitcoin einen Kurs von 70.140 Euro, der Mittelkurs auf Revolut X liegt im selben Moment bei 70.000 Euro. Der Spread-Anteil beträgt 0,2 Prozent. Mit einer Gebühr von 1,49 Prozent im Standard-Tarif liegt der Gesamtaufschlag beim Kauf bei rund 1,69 Prozent. Beim Verkauf ist es ähnlich. Ein Kauf und Verkauf von 1.000 Euro würde dann rund 34 Euro kosten. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel, keine Messung; dein Ergebnis kann je nach Coin und Marktphase abweichen. Bei kleinen Coins und in hektischen Phasen ist der Spread typischerweise größer.

## Krypto-Sparplan bei Revolut: was eine Rate kostet

Revolut bietet wiederkehrende Käufe von Kryptowerten an, ähnlich einem Sparplan. Jede Ausführung ist ein normaler Kauf in der App und kostet die Gebühr deines Tarifs, dazu den möglichen Spread und gegebenenfalls die Mindestgebühr. Gerade die Mindestgebühr ist bei kleinen Raten wichtig: Liegt sie über der prozentualen Gebühr, steigt der Kostensatz deutlich. Prüfe in der Bestellübersicht vor dem Einrichten, welcher Betrag bei deiner Wunschrate tatsächlich anfällt. Ein Sparplan über Revolut X ist nach unserem Kenntnisstand nicht vorgesehen; wer die niedrigeren Gebühren nutzen will, muss selbst regelmäßig kaufen.

**Krypto-Sparplan bei Revolut: Kosten pro Jahr (erste Volumenstufe, ohne Spread und Mindestgebühr)**

|  | Standard (1,49 Prozent) | Premium (0,99 Prozent) | Ultra (0,49 Prozent) |
|---|---|---|---|
| 25 Euro im Monat (300 Euro im Jahr) | rund 4,47 Euro | rund 2,97 Euro | rund 1,47 Euro |
| 100 Euro im Monat (1.200 Euro im Jahr) | rund 17,88 Euro | rund 11,88 Euro | rund 5,88 Euro |
| 500 Euro im Monat (6.000 Euro im Jahr) | rund 89,40 Euro | rund 59,40 Euro | rund 29,40 Euro |

Die Zahlen gelten nur für den Kauf; beim späteren Verkauf fällt die Gebühr erneut an. Für einen Sparplan von 100 Euro im Monat im Standard-Tarif ist der Unterschied zu einem günstigen Anbieter mit rund 0,1 bis 0,5 Prozent Gebühr also eine Größenordnung von 12 bis 16 Euro im Jahr. Das ist überschaubar, summiert sich aber über viele Jahre. Wer monatlich 500 Euro spart, zahlt im Standard-Tarif rund 89 Euro im Jahr allein für die Käufe, auf Revolut X mit manuellen Limit-Orders nahezu nichts.

## Auszahlung, Einzahlung und Staking

Revolut erlaubt es, viele Kryptowerte an externe Wallets auszuzahlen. Dafür verlangt Revolut nach den veröffentlichten Gebühren eine Pauschale je Coin, bei einer Reihe von Coins wie XRP, Solana oder Cardano umgerechnet rund ein Pfund beziehungsweise den Gegenwert in Euro, bei anderen Coins etwas mehr, plus die Netzwerkgebühr der Blockchain. Bei Bitcoin ist die Angabe in der Quelle widersprüchlich; prüfe die Gebühr in der App vor der Auszahlung. Einzahlungen von Kryptowerten sind seitens Revolut gebührenfrei, die sendende Börse oder Wallet kann aber Netzwerkgebühren abziehen. Bei der ersten Auszahlung an eine neue Adresse fragt Revolut wegen der Travel Rule meist nach dem Inhaber der Wallet.

Für Staking nennt die Quelle, dass Revolut keine eigene Provision auf Staking-Belohnungen erhebt, aber externe Validatoren einen Teil der Bruttobelohnungen einbehalten können. Prüfe in der App, welche Rendite nach allen Abzügen angezeigt wird und ob es Wartezeiten beim Beenden des Stakings gibt. Euro-Einzahlungen per SEPA auf dein Revolut-Konto sind kostenlos, und Krypto-Käufe laufen direkt vom Euro-Guthaben. Beachte außerdem: Revolut hat USDT im Zuge der MiCA-Regeln für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum aus dem Angebot genommen, mit Fristen im Sommer 2026; mehr dazu in unserem Ratgeber USDT vs. USDC.

## Revolut im Vergleich zu anderen Anbietern

**Kosten für 1.000 Euro Bitcoin-Kauf im Vergleich (Größenordnungen, ohne Spread)**

|  | Gebühr beim Kauf | Hinweis |
|---|---|---|
| Revolut App, Standard | 14,90 Euro | Plus möglicher Spread |
| Revolut App, Ultra | 4,90 Euro | Tarif kostet 65 Euro im Monat |
| Revolut X, Taker | 0,90 Euro | Orderbuch, Spread meist klein |
| Bitpanda App, Bitcoin | rund 9,90 Euro | Aufschlag im Kurs laut Bitpanda-Hilfe 0,99 Prozent |
| Kryptobörse mit 0,1 bis 0,25 Prozent | 1 bis 2,50 Euro | Orderbuch, Taker-Gebühr |

Gegenüber anderen Broker-Apps ist die Revolut-App im Standard-Tarif teuer. Ihr Vorteil ist die Integration in ein Girokonto, das viele ohnehin nutzen. Wer gelegentlich kleine Beträge kauft und die Bequemlichkeit schätzt, kann damit leben. Wer regelmäßig oder größere Beträge handelt, fährt mit Revolut X oder einer spezialisierten, nach der europäischen MiCA-Verordnung zugelassenen Kryptobörse deutlich günstiger. Den Gesamtmarkt und die Stimmung kannst du unabhängig vom Anbieter auf unseren Datenseiten unter /marktdaten/maerkte und /marktdaten/angst-und-gier verfolgen.

## Häufige Fehler bei Revolut Krypto

Erstens: Coins in der App hin und her tauschen. Jeder Tausch ist in der App ein Verkauf und ein Kauf, und die Gebühr fällt zweimal an. Wer von Ether in Solana und zurück wechselt, zahlt im Standard-Tarif rund sechs Prozent des Betrags. Zweitens: viele kleine Käufe, bei denen die Mindestgebühr greift. Drittens: in hektischen Minuten kaufen, wenn der Spread im angebotenen Kurs breiter ist. Ein Blick auf den Kurs auf Revolut X zeigt dir, ob der App-Kurs ungewöhnlich weit vom Markt entfernt liegt.

Viertens: einen Tarif wegen der Krypto-Gebühren buchen und dann doch nur wenig handeln. Die Tarifgebühr läuft jeden Monat, die Ersparnis nur bei tatsächlichen Käufen. Fünftens: Auszahlungen einzeln vornehmen. Weil Revolut eine Pauschale je Auszahlung verlangt, lohnt es sich, Bestände zu sammeln, bevor du sie auf eine eigene Wallet überträgst. Sechstens: die Steuerunterlagen vergessen. Revolut liefert Übersichten, aber keinen deutschen Steuerbericht, und wer viel in der App tauscht, erzeugt viele steuerlich relevante Vorgänge. Lade die Übersichten jedes Jahr herunter, solange sie verfügbar sind.

## Steuer: Krypto bei Revolut

Revolut behält auf Kryptogewinne deutscher Kunden keine Steuer ein. Gewinne aus Verkäufen und Tauschgeschäften innerhalb eines Jahres nach dem Kauf sind nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz steuerpflichtig, sobald deine privaten Veräußerungsgewinne im Jahr die Freigrenze von 1.000 Euro erreichen, und gehören in die Anlage SO. Nach mehr als einem Jahr sind sie nach heutiger Rechtslage steuerfrei. Die Gebühren mindern den Gewinn: Die Kaufgebühr zählt zu den Anschaffungskosten, die Verkaufsgebühr zu den Werbungskosten. Staking-Belohnungen sind meist sonstige Einkünfte nach Paragraf 22 Nummer 3 mit einer Freigrenze von 256 Euro.

Revolut stellt Kontoauszüge und Transaktionsübersichten für Krypto in der App bereit, die du als Grundlage nutzen kannst. Seit 2026 meldet Revolut als Kryptowerte-Dienstleister in der EU nach der Richtlinie DAC8 Transaktionssummen an die Steuerbehörden; die erste Meldung für 2026 ist bis Ende Juli 2027 fällig. Für Wertpapiere im Revolut-Depot gilt: Revolut führt nach Angaben eines Vergleichsportals keine Abgeltungsteuer automatisch ab, Kapitalerträge musst du in der Anlage KAP selbst erklären. Wie die Krypto-Einträge in der Anlage SO aussehen, zeigt unser Ratgeber zum Ausfüllen der Anlage SO.

## Häufige Fragen zu Revolut Krypto-Gebühren

### Wie hoch sind die Krypto-Gebühren bei Revolut?

In der App nach veröffentlichten Stufen 1,49 Prozent im Standard- und Plus-Tarif, 0,99 Prozent in Premium und Metal und 0,49 Prozent in Ultra, jeweils in der ersten Volumenstufe. Bei höherem Monatsvolumen sinken die Sätze. Dazu kann ein Spread im Kurs kommen.

### Hat Revolut einen versteckten Spread?

Der angezeigte Kurs kann einen Spread enthalten, den Revolut nicht gesondert ausweist. Du kannst ihn messen, indem du den Kurs in der Bestellübersicht mit dem Kurs auf Revolut X oder einer großen Börse im selben Moment vergleichst.

### Was kostet Revolut X?

0 Prozent für Maker, also Limit-Orders, die im Orderbuch liegen, und 0,09 Prozent für Taker, also sofort ausgeführte Orders. Das gilt unabhängig vom Tarif und Volumen.

### Lohnt sich Revolut Metal oder Ultra für Krypto?

Nur wegen der Krypto-Gebühren selten. Premium rechnet sich ab rund 21.600 Euro Krypto-Umsatz im Jahr, Ultra ab rund 78.000 Euro. Revolut X ist in jedem Tarif günstiger als die App, auch als die App in Ultra.

### Was kostet eine Krypto-Auszahlung bei Revolut?

Eine Pauschale je Coin, bei vielen Coins rund ein Pfund oder der Gegenwert in Euro, bei anderen etwas mehr, plus die Netzwerkgebühr. Die App zeigt die genaue Gebühr vor der Bestätigung.

### Gibt es eine Mindestgebühr bei Revolut Krypto?

Ja, Revolut berechnet den höheren Wert aus prozentualer Gebühr und Mindestgebühr. Bei sehr kleinen Orders kann die Mindestgebühr deshalb prozentual hoch sein. Die Höhe steht im Gebührendokument in der App.

### Muss ich Revolut-Kryptogewinne versteuern?

Ja, Gewinne innerhalb eines Jahres nach Kauf sind steuerpflichtig, wenn die Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr erreicht ist. Revolut führt keine Steuer ab; du trägst die Gewinne in die Anlage SO ein.

Unterm Strich: Krypto in der Revolut-App ist bequem, aber im Standard-Tarif mit 1,49 Prozent pro Richtung plus möglichem Spread teuer. Ein teurerer Tarif rechnet sich nur bei hohem Umsatz und lohnt sich eher wegen anderer Leistungen. Wer bei Revolut bleiben und trotzdem sparen will, nutzt Revolut X mit 0 bis 0,09 Prozent. Prüfe die aktuellen Sätze immer im Gebührendokument in der App, denn Revolut passt sie gelegentlich an. Dieser Text ist keine Anlageberatung.

## Quellen

- [Datawallet: Revolut crypto fees (Stand 24. Juni 2026)](https://www.datawallet.com/crypto/revolut-crypto-fees)
- [Capitalo: Revolut im Test, Tarife und Konditionen](https://www.capitalo.de/anbieter/revolut)
- [Revolut: Krypto-Gebühren (rechtliches Dokument)](https://www.revolut.com/de-DE/legal/crypto-fees/)
- [Revolut X: Kryptobörse von Revolut](https://www.revolut.com/revolut-x/)
- [Bitpanda Hilfe: What fees and premiums can I expect to pay on Bitpanda?](https://support.bitpanda.com/hc/articles/360000902525)
- [Stablecoin Insider: MiCA July 1 deadline for stablecoins in Europe](https://stablecoininsider.org/micas-july-1-hard-deadline-is-here-what-changes-today-for-stablecoins-in-europe/)
- [PwC: BMF-Schreiben zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung von Kryptowerten](https://blogs.pwc.de/de/steuern-und-recht/article/247870/bmf-einzelfragen-zur-ertragsteuerrechtlichen-behandlung-bestimmter-kryptowerte/)

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Keine Anlageberatung. Kryptowerte sind hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich.

Veröffentlicht von Blockblatt. Originalfassung: https://blockblatt.com/ratgeber/revolut-krypto-gebuehren
