AMD erzielt Rekordumsatz von 13,38 Mrd. $ in Q3 bei 97 % Plus im Rechenzentrumsgeschäft
AMD erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Rekordumsatz von 13,38 Milliarden $, getrieben von einem Anstieg der Rechenzentrumsumsätze um 97 %, und gab eine Prognose von rund 17 Milliarden $ für das vierte Quartal ab.

Advanced Micro Devices verzeichnete sein bisher stärkstes Quartal und meldete am 3. November 2026 nach US-Börsenschluss für das dritte Geschäftsquartal 2026 einen Umsatz von 13,38 Milliarden $. Das Ergebnis übertraf die bisherige Prognosespanne des Unternehmens von 12,7 Milliarden bis 13,3 Milliarden $ und bedeutete einen Anstieg von 45 % gegenüber den 9,25 Milliarden $ aus dem Vorjahreszeitraum.
Der Zuwachs wurde fast vollständig durch die Rechenzentrumssparte angetrieben, die 8,5 Milliarden $ einbrachte. Diese Zahl entspricht einem Anstieg von 97 % im Jahresvergleich und machte deutlich mehr als die Hälfte des gesamten Quartalsumsatzes von AMD aus.
Die Unternehmensführung verwies auf eine starke Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren als wesentlichen Treiber, zusammen mit der Einführung der Instinct-MI450-GPU-Serie, die für parallele Berechnungen bei KI-Aufgaben entwickelt wurde.
Auch die Gewinnmargen folgten dem Umsatzsprung. Das Non-GAAP-Betriebsergebnis erreichte 3,9 Milliarden $, während der verwässerte Non-GAAP-Gewinn pro Aktie im Jahresvergleich um 74 % auf 2,09 $ stieg. Auf GAAP-Basis meldete AMD einen Nettogewinn von 2,4 Milliarden $ und einen verwässerten Gewinn je Aktie von 1,46 $.
Mit Blick auf die Zahlen hob CEO Dr. Lisa Su den operativen Hebel hervor, der sich im gesamten Rechenzentrumsgeschäft abzeichne. CFO Jean Hu bezeichnete das gesamte Umsatzwachstum von 45 % als Beleg dafür, dass das Betriebsmodell von AMD skaliere.
Für das vierte Quartal 2026 erwartet AMD einen Umsatz von rund 17 Milliarden $, plus oder minus 3 %, was einem Wachstum von etwa 66 % gegenüber dem vierten Quartal 2025 entsprechen würde. Der Chiphersteller peilt zudem eine Non-GAAP-Bruttomarge von rund 55 % an.
Da das Rechenzentrumsgeschäft 8,5 Milliarden $ beisteuerte, bleibt die kurzfristige Entwicklung von AMD stark an den anhaltenden Ausbau der KI-Hardware gekoppelt. Marktbeobachter werden verfolgen, ob das Wachstum im Rechenzentrumssegment das Tempo von nahezu 97 % halten kann, ob die Bruttomargen 55 % erreichen und ob AMD die Richtmarke von 17 Milliarden $ erreichen kann.
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