Hongkong verpflichtet Krypto-Börsen zur Weitergabe von Kundendaten an Steuerbehörden
Hongkong hat ein Gesetz verabschiedet, das Krypto-Börsen verpflichtet, ab 2027 Transaktionsdaten ihrer Kunden zu erfassen und ab 2028 an ausländische Steuerbehörden zu übermitteln.

Hongkong hat ein neues Gesetz verabschiedet, das Krypto-Börsen dazu verpflichtet, ab 2027 Transaktionsdaten ihrer Kunden zu erfassen. Ab 2028 sollen die Datensätze dann an ausländische Steuerbehörden weitergegeben werden.
Die Vorgaben stimmen mit dem Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD überein, das die grenzüberschreitende Steuertransparenz verbessern soll. Das Gesetz ist Teil einer umfassenderen Strategie der Sonderverwaltungszone, die Märkte für digitale Vermögenswerte an internationale Standards zur Einhaltung von Steuervorschriften anzupassen.
Der regulatorische Kurswechsel schlägt sich bereits in der Marktstimmung nieder und beeinflusst die Terminkurse rund um Hyperliquid spürbar: Die Wahrscheinlichkeit, dass Hyperliquid bis Ende 2026 die Marke von 100 $ erreicht, sank binnen 24 Stunden von 51 % auf 46 %. Händler preisen damit die operativen Hürden und Reibungsverluste bei der Compliance ein, vor denen Börsen unter den neuen Rahmenbedingungen stehen dürften.
Zentrale Wegmarken für Marktteilnehmer sind der Beginn der verpflichtenden Datenerfassung im Jahr 2027 sowie der Start des grenzüberschreitenden Informationsaustauschs 2028. Händler werden zudem genau beobachten, welche Compliance-Strategien die großen Handelsplätze unter den verschärften Vorschriften präsentieren.
Risikohinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Kryptowerte sind hochvolatil; ein Totalverlust ist möglich.


